8,15 s in Stuttgart, starke Staffel

Samstag, 6. Februar 2010 19:21

Für Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer 04 Leverkusen) war beim Stuttgarter Sparkassen-Cup zwar im Vorlauf Endstation. Dennoch verkaufte sich die 22-Jährige in der Schleyer-Halle über 60 Meter Hürden ordentlich. Schließlich bedeuteten die 8,15 Sekunden die drittbeste Zeit ihrer Karriere. Außerdem war sie vor diesem Winter noch nie schneller gewesen als am Sonntag in Stuttgart.

Elbe erwischte einen guten Start und lag bis zur Hälfte des Rennens gleichauf mit der Konkurrenz. Doch dann verlor die Leverkusenerin ein wenig den Anschluss und musste sich in einem engen Rennen mit Rang sieben begnügen. Der Vorlauf-Sieg ging mit 7,96 Sekunden an Lolo Jones. Die US-Amerikanerin musste sich aber im Finale mit Platz zwei begnügen. Die Kanadierin Priscilla Lopes-Schliep siegte mit 7,82 Sekunden und einer neuen Weltjahresbestzeit vor Jones, die nach schlechtem Start 7,97 Sekunden lief. Auf Platz drei kam nach 8,02 Sekunden die Deutsche Meisterin Carolin Nytra. Im Vorlauf war die Bremerin sogar noch eine Hundertstel schneller.

Mit 1:36,85 Minuten hat die 4×200-Meter-Staffel des TSV Bayer 04 Leverkusen eine starke Visitenkarte für die Deutschen Hallenmeisterschaften (27./28. Februar) in Karlsruhe abgegeben. Zum TSV-Quartett zählte auch Anne-Kathrin Elbe. Damit sicherten sich die Leverkusenerinnen bei den Westdeutschen Meisterschaften einen Tag nach dem Stuttgarter Meeting nicht nur den Titel, sondern stürmten auf ihrer Heimanlage auch an die Spitze der deutschen Bestenliste. Neben der 22-Jährigen, die an Position zwei lief, gehörten Cathleen Tschirch, Mareike Peters und Lisette Thöne zur starken Sprintstaffel.

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In Düsseldorf passt der Rhythmus nicht

Donnerstag, 4. Februar 2010 13:28

Nach ihrer Bestzeit vom vergangenen Sonntag in Karlsruhe über 60 Meter Hürden (8,09 s) musste sich Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer 04 Leverkusen) in Düsseldorf mit 8,22 Sekunden begnügen. Damit belegte sie im ersten Vorlauf den sechsten Platz. Für den Einzug ins Finale reichte das nicht. Besser lief es für Lolo Jones. Die US-Amerikanerin stellte mit 7,85 Sekunden nicht nur einen neuen Meetingrekord auf, sondern auch eine neue Weltjahresbestleistung.

Dass es nicht Richtung Bestzeit ging, merkte Elbe schon während des Laufs. Zu keiner Zeit fand die 22-Jährige ins Rennen. „Ich habe mich technisch im Winter verbessert. Allerdings habe ich keinen Rhythmus gefunden”, sagte die 22-Jährige selbstkritisch. Schon am Samstag hat Elbe die Chance, es besser zu machen. Dann startet die Deutsche Juniorenmeisterin beim Sparkassen-Cup im Stuttgart, dem besten Hallenmeeting der Welt im vergangenen Jahr.

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8,09 s: Tolle Bestzeit bei Hürden-Premiere

Sonntag, 31. Januar 2010 18:27

In der Karlsruher Europahalle hat Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer 04 Leverkusen) nur hauchdünn die Norm für die Hallen-Weltmeisterschaft verpasst. Bei ihrem ersten Hürdenstart in diesem Jahr steigerte die 22-Jährige beim BW-Bank-Meeting ihre Bestzeit gleich um acht Hundertstel auf 8,09 Sekunden. Damit fehlen Elbe für einen Start in bei der Hallen-WM in Doha (Katar; 12.-14. März) über 60 Meter Hürden nur noch vier Hundertstel.

Ihre Bestzeit erzielte Elbe im Vorlauf, in dem sie hinter den US-Amerikanerinnen Kellie Wells (8,06 s) und Yvette Lewis (8,08 s) sowie der Jamaikanerin Lacina Golding-Clarke (8,08 s) auf Platz vier stürmte. Im Finale belegte die Deutsche Juniorenmeisterin mit abermals starken 8,12 Sekunden Platz acht. „Ich habe mich ziemlich gut gefühlt. Obwohl beide Rennen noch nicht optimal waren und ich jeweils an zwei Hürden hängengeblieben bin, waren es tolle Läufe”, sagte Elbe.

Der Sieg ging wie erwartet an Lolo Jones. Die US-Amerikanerin schob sich mit 7,90 Sekunden an die Spitze der Weltjahresbestenliste und setzte sich klar vor Yvette Lewis (USA; 7,99 s) und Kellie Wells (USA, 8,01 s) durch. Als beste deutsche Hürdensprinterin belegte Nadine Hildebrand (Salamder Kornwestheim) mit 8,10 Sekunden den fünften Platz. Zum Abschluss des Meetings war Elbe noch als Startläuferin einer deutschen 4×100-Meter-Staffel aktiv. Zusammen mit Anne Möllinger, Cathleen Tschirch und Marion Wagner setzte sich das Quartett mit 44,39 Sekunden klar gegen eine Europa-Auswahl (45,83 s) durch.

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