Beiträge vom Januar, 2010

8,09 s: Tolle Bestzeit bei Hürden-Premiere

Sonntag, 31. Januar 2010 18:27

In der Karlsruher Europahalle hat Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer 04 Leverkusen) nur hauchdünn die Norm für die Hallen-Weltmeisterschaft verpasst. Bei ihrem ersten Hürdenstart in diesem Jahr steigerte die 22-Jährige beim BW-Bank-Meeting ihre Bestzeit gleich um acht Hundertstel auf 8,09 Sekunden. Damit fehlen Elbe für einen Start in bei der Hallen-WM in Doha (Katar; 12.-14. März) über 60 Meter Hürden nur noch vier Hundertstel.

Ihre Bestzeit erzielte Elbe im Vorlauf, in dem sie hinter den US-Amerikanerinnen Kellie Wells (8,06 s) und Yvette Lewis (8,08 s) sowie der Jamaikanerin Lacina Golding-Clarke (8,08 s) auf Platz vier stürmte. Im Finale belegte die Deutsche Juniorenmeisterin mit abermals starken 8,12 Sekunden Platz acht. „Ich habe mich ziemlich gut gefühlt. Obwohl beide Rennen noch nicht optimal waren und ich jeweils an zwei Hürden hängengeblieben bin, waren es tolle Läufe”, sagte Elbe.

Der Sieg ging wie erwartet an Lolo Jones. Die US-Amerikanerin schob sich mit 7,90 Sekunden an die Spitze der Weltjahresbestenliste und setzte sich klar vor Yvette Lewis (USA; 7,99 s) und Kellie Wells (USA, 8,01 s) durch. Als beste deutsche Hürdensprinterin belegte Nadine Hildebrand (Salamder Kornwestheim) mit 8,10 Sekunden den fünften Platz. Zum Abschluss des Meetings war Elbe noch als Startläuferin einer deutschen 4×100-Meter-Staffel aktiv. Zusammen mit Anne Möllinger, Cathleen Tschirch und Marion Wagner setzte sich das Quartett mit 44,39 Sekunden klar gegen eine Europa-Auswahl (45,83 s) durch.

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7,45 s: Schneller Start ins Sprint-Jahr 2010

Sonntag, 17. Januar 2010 16:29

Bei den Nordrhein-Meisterschaften in Leverkusen gelang Lokalmatadorin Anne-Katrin Elbe ein optimaler Saisonstart. 7,45 Sekunden bedeuteten nicht nur die Goldmedaille über 60 Meter, sondern auch die viertschnellste Zeit ihrer Karriere. Nur bei den Deutschen Meisterschaften 2008 in Sindelfingen war die Hürdenspezialistin mit 7,43 und zweimal 7,44 Sekunden schneller gewesen. Außerdem steigerte die 22-Jährige die Bestzeit auf ihrer „Hausbahn” um stattliche sieben Hundertstel. Obwohl Elbe durch die Ausbildung bei der Bundespolizei die vergangenen Monate nicht optimal trainieren konnte, kann sie nun selbstbewusst in die ersten Hürdenrennen gehen.

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