Nur eine Hundertstel fehlt zur Bestzeit

Mittwoch, 2. Juni 2010 21:26

Anne-Kathrin Elbe kommt immer besser in Schwung. Mit 13,12 Sekunden lieferte die Hürdensprinterin vom TSV Bayer 04 Leverkusen beim „Askina-Meeting” in Baunatal das zweitschnellste Rennen ihrer Karriere ab und belegte in einem starken Feld Platz vier. Bis zur achten Hürde sah es sogar so aus, als könnte die 23-Jährige den Lauf gewinnen und erstmals in ihrer Karriere unter 13 Sekunden bleiben. Doch ein technischer Fehler machten ihre Siegchancen im Parkstadion zunichte. „Ich bin trotzdem zufrieden. Es läuft von Rennen zu Rennen besser, und ich glaube fest daran, mich noch weiter steigern zu können”, sagte Elbe.

Etwas überraschend ging der Sieg in Baunatal an Cindy Roleder (LAZ Leipzig). Elbes Trainingspartnerin setzte sich mit einem starken Finish durch und blieb mit 12,97 Sekunden drei Hundertstel unter der Norm für die Europameisterschaften in Barcelona (27. Juli bis 1. August). Rang zwei sicherte sich die Tschechin Lucia Skrobakova (ebenfalls 12,97 s) vor der Kornwestheimerin Nadine Hildebrand mit 13,07 Sekunden. Obwohl Elbe ihre Bestzeit um eine Hundertstel verpasste, präsentierte sie sich technisch stark verbessert. „Ich bin zwischen den Hürden so schnell wie noch nie. Wenn ich einmal durchkomme, müsste es sogar für eine Zeit unter 13 Sekunden reichen”, sagte die Leverkusenerin. Das neu gewonnene Tempo birgt aber auch ein Problem: „Die Hürden kommen viel schneller auf mich zu als früher. Daran muss man sich erstmals gewöhnen.”

Drei Tage nach ihrem tollen Rennen in Baunatal musste sich Anne-Kathrin Elbe bei der Sparkassen-Gala in Regensburg mit einer etwas langsameren Zeit begnügen. Bei Gegenwind war sie mit 13,28 Sekunden über 100 Meter Hürden 16 Hundertstelsekunden langsamer als bei „Askina 2010″.  Den Sieg im Universitätsstadion sicherte sich Nadine Hildebrand (LAZ Salamander Kornwestheim) mit 13,17 Sekunden. Auch die Deutsche Hallenmeisterin 2009 war in Baunatal deutlich schneller unterwegs gewesen.

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Weinheim: Flotte Zeit nicht gewertet

Samstag, 22. Mai 2010 22:57

Für Anne-Kathrin Elbe lief der Saisoneinstand in Weinheim nicht ganz nach Wunsch. Die Hürdensprinterin vom TSV Bayer 04 Leverkusen lief zwar mit 13,46 Sekunden im Vorlauf locker ins Finale. Doch dort wurde die 23-Jährige aufgrund eines Fehlstarts zunächst disqualifiziert, nach einem Einspruch durfte Elbe dann allerdings trotzdem starten. Ohne die nötige Spannung lief sie nach 13,17 Sekunden als Dritte ins Ziel, in der Ergebnisliste über 100 Meter Hürden wird Elbe allerdings „außer Wertung” geführt.

Der Sieg bei der Kurpfalz-Gala ging an Nadine Hildebrand. Die Kornwestheimerin setzte sich mit 13,02 Sekunden vor Cindy Roleder (LAZ Leipzig) durch, die ihren Hausrekord auf 13,09 Sekunden steigerte. Ihren zweiten Einsatz hatte Elbe in Weinheim über die „flachen” 100 Meter. Nach einem klaren Vorlaufsieg mit guten 11,88 Sekunden verzichtete sie allerdings aufgrund der Belastung von drei Rennen innerhalb von nur wenigen Stunden aufs Finale.

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Gonschinskas Rat ist nun gefragt

Mittwoch, 28. April 2010 22:14

Leverkusens Hürdensprinterin Anne-Kathrin Elbe hat seit einigen Wochen einen neuen Trainer an ihrer Seite: Cheik-Idriss Gonschinska. Der Hürden-Bundestrainer betreut seit vielen Jahren eine starke Trainingsgruppe in Leipzig und coachte die 23-Jährige bereits an mehreren Wochenenden des vergangenen Winters. Zu der Zeit absolvierte Elbe ihren ersten Ausbildungsabschnitt bei der Bundespolizei in Cottbus und konnte nicht im heimischen Leverkusen bei Karl-Heinz Düe trainieren. Und das Leipziger Experiment hatte Erfolg. In der Hallensaison steigerte die DM-Dritte ihre Bestzeit über 60 Meter Hürden mehrmals von 8,17 auf 8,08 Sekunden.

„Das hat bewiesen, dass ich trotz der Ausbildung die Trainingsreize gut vertragen habe”, bewertet Elbe die Hallensaison außerordentlich positiv. Nach einem Trainingslager mit dem Hürdenkader in den USA wird sich Elbe nach Absprache mit ihrem Heimatverein TSV Bayer 04 Leverkusen in den kommenden Wochen ebenfalls in Leipzig auf die Wettkämpfe vorbereiten. Im Sommer hofft Elbe, auch ihre Bestzeit über 100 Meter Hürden zu steigern. „Mein Ziel ist die EM Ende Juli. Bayer Leverkusen unterstützt mich, damit ich es nach Barcelona schaffen kann”, sagt die Hürdensprinterin. Um einen EM-Startplatz zu ergattern, muss Elbe zweimal 13,00 Sekunden oder schneller laufen. Momentan steht ihr Hausrekord bei 13,11 Sekunden.

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