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Zeven, Dessau, Regensburg…

Sonntag, 7. Juni 2009 18:45

Beim 28. Pfingstsportfest in Zeven war Anne-Kathrin Elbe die schnellste Sprinterin. Die Hürdenspezialistin vom TSV Bayer 04 Leverkusen war auf der bekannt schnellen Bahn in Norddeutschland mit 11,81 Sekunden nicht zu schlagen. Damit lag die 22-Jährige im Finale klar vor Maren Schulz (LG Nord Berlin; 11,92 s).

Nur drei Tage später ist Elbe bei „Anhalt 2009″ in Dessau dann auf einen sehr guten zweiten Rang gesprintet. Über 100 Meter Hürden musste sich die Leverkusenerin, die in Dessau aufgewachsen ist nur der Kanadierin Angela Whyte (Bestzeit 12,63 s) geschlagen geben. Die WM-Finalistin von Osaka lief nach 13,34 Sekunden ins Ziel, für Elbe wurden 13,51 Sekunden gestoppt.

„Das Rennen hat sich super angefühlt. Ich weiß auch nicht, warum bei allen die Zeiten so schlecht waren. In Weinheim war ich fast genauso schnell, lag aber nach einem Hürdenfehler fast auf der Nase”, analysierte Elbe ihr „Heimspiel”. Allerdings waren auch bei den Flachsprints der Männer und Frauen keine guten Zeiten zur verzeichnen. Außerdem gilt die Bahn in Paul-Greifzu-Stadion in Sprintkreisen als recht langsam. [...]

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Hallen-DM: Staffel-Gold nach Hürden-Rang vier

Sonntag, 22. Februar 2009 1:13

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Blech und Gold innerhalb weniger Stunden: Bei der Hallen-DM in Leipzig musste musste Anne-Kathrin Elbe zunächst mit dem undankbaren vierten Rang Vorlieb nehmen. Nach Saisonbestzeit von 8,24 Sekunden fehlten ihr elf Hundertstel zu Bronze. Die Medaille sicherte sich Stephanie Lichtl (VfB Stuttgart, 8,13 s). Im Duell um Gold behielt Nadine Hildebrand (Salamander Kornwestheim) die Oberhand.

Mit 8,07 Sekunden lief sie vor der Bremerin Carolin Nytra (8,09 s) zu ihrem ersten Hallentitel. „Ich glaube, dass ich nach dem Unfall im Dezember das Beste herausgeholt habe. Um einen Platz auf dem Podest zu erreichen, hätte die Vorbereitung einfach besser laufen müssen“, meinte Elbe.

Doch die 21-Jährige musste dank einer tollen 4×200-Meter-Staffel des TSV nicht ohne Medaille die lange Heimreise antreten. Leverkusens Schlussläuferin Mareike Peters hatte sich die Mannheimerin Nicole Knapp genauso zurechtgelegt, um auf der kurzen Zielgeraden vorbeizuziehen. Und dank der individuellen Klasse der 200-Meter-Dritten sicherte sie dem Bayer-Quartett (mit Cathleen Tschirch, Anne-Kathrin und Julia Förster) wie 2008 den Titel.

Nach dem Überholmanöver lagen sich die Leverkusenerinnen in den Armen und freuten sich mit Trainer Karl-Heinz Düe. Am Ende lag der TSV mit 1:35,23 Minuten deutlich vor der MTG (Verena Sailer, Johanna Kedzierski, Anne Möllinger, 1:35,80), die wiederum acht Hundertstel vor dem USC Mainz ins Ziel liefen.

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13,12 s: DM-Bronze und ein tolles Rennen

Sonntag, 6. Juli 2008 20:29

Ihre erste Einzelmedaille bei einer Freiluft-DM fuhr Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer 04 Leverkusen) in Nürnberg ein. Nachdem die 21-Jährige in den vergangenen Wochen mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, sprintete sie über 100 Meter Hürden zu Bronze. Mit 13,12 Sekunden blieb sie dabei nur eine Hundertstelsekunde über ihrer Bestzeit. „Da ist die Saison ja doch noch gut für mich gelaufen“, freute sich Elbe.

Der Sieg ging wie erwartet an Carolin Nytra. Die Bremerin nimmt die Hindernisse momentan schneller und eleganter als die Konkurrenz. Das Resultat: 12,87 Sekunden, die zweitbeste Zeit ihrer Karriere und ihr zweiter Titel nach 2007. Silber nahm Nadine Hildebrand (LAZ Kornwestheim) nach 13,08 Sekunden im Empfang.

Eine gute Leistung lieferte auch die Sprint-Staffel vom TSV Bayer 04 Leverkusen ab. In der Besetzung Anne-Kathrin Elbe, Lisette Thöne, Mareike Peters und Angela Dies kam das Quartett auf 45,07 Sekunden und Platz sieben. Damit fehlte weniger als eine halbe Sekunde auf die Bronze (LAC Quelle Fürth/München, 44,65 Sekunden). Den Titel holte die LG Weserbergland (44,28 Sekunden) vor der Staffel des TV Wattenscheid (44,63 Sekunden). Im vergangenen Jahr hatten die Bayer-Sprinterinnen noch in 45,06 Sekunden Bronze gewonnen.

Eine neue persönliche Bestzeit stelle Elbe an DM-Tag zwei über 200 Meter auf. Nach 23,92 Sekunden lag sie im Vorlauf geplättet auf dem Boden. „Für mich ist diese Strecke echt lang“, sagte die Sprinterin vom TSV Bayer 04 Leverkusen. Im Finale war dann die Luft raus: 24,32 Sekunden und Platz acht. Der Sieg ging im strömenden an Elbes Vereinskameradin Mareike Peters (23,62 s).

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