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Start frei für die U23-EM

Dienstag, 14. Juli 2009 18:03

Für Anne-Kathrin Elbe wird Kaunas bereits der zweite Auftritt bei einer U23-EM. Vor zwei Jahren gewann die 22-Jährige in Debrecen (Ungarn) Silber mit der deutschen 4×100-Meter-Staffel. In diesem Jahr hat sich die Leverkusenerin über 100 Meter Hürden qualifiziert. „Ich freue mich riesig auf die EM und denke, dass ich in einem starken Feld meine Saisonbestleistung toppen kann”, erklärte die Hürdensprinterin. In diesem Jahr hat die DM-Vierte bisher 13,27 Sekunden zu Buche stehen. Mit der schnellsten Meldezeit geht Christina Vukicevic ins am Freitag ins EM-Rennen.

Die Norwegerin blieb 2009 als einzige europäische U23-Athletin unter 13 Sekunden. Anfang Juni drückte die 22-Jährige beim Grand Prix in Hengelo ihre Bestzeit auf 12,74 Sekunden. Hinter Vukicevic geht es allerdings sehr eng zu. So rangiert Elbe mit 13,27 Sekunden auf Platz acht der Meldeliste. Die zweitplatzierte Litauerin Sonata Tamosaityte liegt mit 13,10 Sekunden aber nur eine Hundertstel vor Elbes persönlicher Bestzeit aus dem vergangenen Jahr. „Wenn ich einen ordentlichen Start erwische, kann ich hoffentlich nahe an meinen Hausrekord heranlaufen”, so Elbe.

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Junioren-Titel macht Lust auf Kaunas

Sonntag, 28. Juni 2009 22:17

Nach zwei Silbermedaillen in den Vorjahren hat Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer Leverkusen) erstmals den Titel bei Deutschen Junioren-Meisterschaften gewonnen. Die 22-Jährige stürmte in Göttingen über 100 Meter Hürden mit neuer Saisonbestzeit von 13,27 Sekunden zum Sieg. Mit der Leistung qualifizierte sich die 22-Jährige auch sicher für die U23-EM. „In Kaunas möchte ich meine Bestzeit von 13,11 Sekunden angreifen. Aber vorher kommen noch die Deutschen Meisterschaften und da möchte ich jetzt auf jeden Fall auch um eine Medaille mitlaufen”, gab die glückliche Siegerin nach dem Finale ihre Ziele aus und ergänzte noch: „Jetzt freue ich mich aber erst einmal über die Zeit, denn ich bin echt zufrieden damit, wieder mal unter 13,30 Sekunden geblieben zu sein.” Auch bei der U23-EM stehen die Chancen für die Hürdensprinterin nicht schlecht. Mit der gelaufenen Zeit belegt Elbe Platz fünf in der aktuellen Europäischen Bestenliste.

Außerdem holte sich die gebürtige Dessauerin mit der Leverkusener 4×100-Meter-Staffel die Bronzemedaille. Mit 46,91 Sekunden mussten Anne Ladwig, Lisette Thöne, Elbe und Julia Förster nur der Staffel der LG Olympia Dortmund (46,28 s) und der Startgemeinschaft aus Halle/Magdeburg (46,78 s) den Vortritt auf dem Siegertreppchen lassen.

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Freude über Staffel-Silber bei U23-EM

Sonntag, 15. Juli 2007 20:40

Erste internationale Medaille für Anne-Kathrin Elbe: Bei der U23-Europameisterschaft in Debrecen (Ungarn) gewann die Hürden-Spezialistin vom TSV Bayer 04 Leverkusen mit der deutschen 4×100-Meter-Staffel Silber. Schneller als der „DLV-Vierer“ war lediglich das russische Quartett.

Die deutschen Sprinterinnen hinterließen in Debrecen einen hervorragenden Eindruck. Mit 43,75 Sekunden steigerten die U23-Athletinnen ihre Saisonbestzeit um mehr als eine halbe Sekunde. Besser als das Quartett Anne-Kathrin Elbe, Verena Sailer (LAC Quelle Fürth/München), Mareike Peters (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Anne Möllinger (MTG Mannheim) war lediglich Russlands Staffel, die acht Hundertstelsekunden früher ins Ziel sprintete. Erst Julia Chermoshanakaja – die 200-Meter-Siegerin von Debrecen – machte den russischen Sieg perfekt. Sie setzte sich knapp gegen die deutsche Schlussläuferin Anne Möllinger durch.

Dabei hatten die Russinnen Glück, überhaupt im Finale zu stehen. Zunächst wurde die Staffel nach dem Vorlauf, den sie in 43,98 Sekunden gewann, disqualifiziert. Nach einem Einspruch der Mannschaftsführung und nach Auswertung der Videos durften die vier Sprinterinnen doch im Finale antreten. Die Bronzemedaille sicherte sich in der ungarischen Leichtathletik-Metropole die polnischen Sprinterinnen. Mit 43,78 Sekunden lagen sie lediglich drei Hundertstelsekunden hinter dem deutschen Quartett.

Bereits im Vorlauf stellten die deutschen Sprinterinnen ihre tolle Form unter Beweis. Mit 43,73 Sekunden setzten sie sich deutlich gegen die Polinnen (44,07) und die Italienerinnen, die eine Hundertstel später ins Ziel liefen, durch. Damit waren Elbe und Co. im Vorlauf sogar noch den Wimpernschlag von zwei Hundertstelsekunden schneller als knapp eine Stunde später im Finale.

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